Posttraumatische Belastungsstörung
In einer Bedrohungssituation reagiert unser Körper mit einem überschießenden Erregungszustand.
Für das Nervensystem gibt es dann nur noch eine Ziel: Überleben!
Die Jahrmillionen alten Strategien dazu: Fliehen, Kämpfen oder Erstarren.
Hat die gewählte Strategie Erfolg, so kann sich die Erregungsenergie meist auf natürliche Art entladen.
Es können aber auch Reste dieser Energie überdauern und sich im Körper festsetzen. Dies kann erst recht geschehen, wenn die Strategie als nicht erfolgreich empfunden wurde.
In diesem Fall kann die gebundene Energie zu vielfältigen körperlichen und psychischen Symptomen führen, der sogenannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
Symptome einer PTBS sind mannigfaltig und können kurz nach dem Ereignis auftreten, aber auch erst Jahre später. Zudem brauchen sie mit Stärke oder Hergang der auslösenden Situation nicht zwangsläufig in Verbindung zu stehen.

